Updates
Hier beschreibe ich das Updaten von Debian- und Ubuntuservern. Wie man Proxmox Virtual Environments aktuell hält, habe ich unter https://tutorials.kernke.koeln/serveranwendungen/paperless-ngx.html beschrieben. Das Updaten von Docker-Containern habe ich beispielhaft unter https://tutorials.kernke.koeln/serveranwendungen/paperless-ngx.html beschrieben.
Updates manuell installieren
Wenn man manuell prüfen möchte, ob für das System updates vorliegen, dann verwendet man dazu den Befehl
sudo apt update
sudo apt list --upgradable
sudo apt list --upgradable >updates.txt
sudo apt upgrade [paketname]
sudo apt update && sudo apt upgrade -y
Ausnahmefall: Rücknahme von Updates
Sollte durch ein Update einmal etwas kaputt gehen (was so gut wie nie der Fall ist), dann muss man ggf. die störenden Pakete wieder auf die vorherige Version zurück setzen (downgraden). Wenn man, wie oben empfohlen, die Ausgabe der zu aktualisierten Pakete, die ja auch die Ausgangsversionen enthält, gesichert hat, dann hat man Glück. Ansonsten muss man im Verzeichnis „/var/cache/apt/archives/“ nachsehen, welches die letzten funktionierenden Paketversionen waren. Dazu setzt man auf der Konsole den Befehl
sudo cat /var/log/apt/history.log
gnupg-l10n:amd64 (2.4.4-2ubuntu17, 2.4.4-2ubuntu17.2)
sudo apt install gnupg-l10n=2.4.4-2ubuntu17
Automatische Updates
Wenn man keine Bedenken hat, alle Pakete immer zu aktualisieren, wenn es neue Versionen gibt, dann kann man die Updates auch automatisieren. Das sollte man aber nur tun, wenn man regelmäßige Snapshotsicherungen durchführt, die man zurückspielen kann, wenn einem ein Update etwas kaputt macht. Für automatische Updates muss das Paket unattended-upgrades installiert werden:
sudo apt-get install unattended-upgrades
sudo dpkg-reconfigure -plow unattended-upgrades
sudo nano /etc/apt/apt.conf.d/10periodic
APT::Periodic::Update-Package-Lists "1";
APT::Periodic::Download-Upgradeable-Packages "1";
APT::Periodic::Unattended-Upgrade "1";
Automatische Rebootes
In der Datei /etc/apt/apt.conf.d/10periodic könnte man angeben, dass das System nach jedem Update rebootet. Das ist aber nicht nötig, schließlich handelt es sich nicht um ein Windoof-System. Von Zeit zu Zeit tut aber ein Reboot auch einem Linux-Server gut, um manche Updates auch wirksam zu machen. Das kann man mit einem Cronjob automatisieren. Dazu bearbeitet man z.B. die Datei /etc/contab mit
sudo nano /etc/crontab
0 1 * * 0 root /sbin/shutdown -r now